
Katzenbabys vermitteln: Wenn aus dem ängstlichsten Kätzchen ein Schmusetiger wird
Suzy Godsey
Ein Gastbeitrag von Romana, einem geschätzten Mitglied von Suzys Team und Katzenmensch
Vor einer Weile hat eine wilde Katze bei uns auf dem Grundstück in Deutschland fünf Kätzchen bekommen. Wir haben selbst schon Katzen und wollten eigentlich keine weiteren, aber wir wollten die Katzenmutter kastrieren lassen und für ihre Kätzchen ein schönes Zuhause finden.
Irgendwann haben wir es geschafft, die Mutter und ihre drei überlebenden Babys einzufangen.
Da sie in freier Wildbahn geboren wurden, waren die Katzen den Umgang mit Menschen nicht gewohnt. Zwei getigerte Kätzchen haben schnell gelernt, uns zu vertrauen. Das dritte Kätzchen hingegen war unglaublich ängstlich. Es wurde jedes Mal aggressiv, wenn wir zu nah kamen, hat geknurrt und gefaucht.
Etwa zur gleichen Zeit war eine Frau, die ich kenne, auf der Suche nach ein oder zwei Katzen. Sie ist selbst Mutter von drei Kindern, also war für mich klar, dass sie sich für die beiden zutraulichen Kätzchen entscheiden würde. Oder? Falsch gedacht! Überraschenderweise hat sie sich in die scheue, aggressive Katze auf meinen Fotos verliebt.
Trotzdem habe ich ihrer Intuition vertraut, denn genauso habe ich auch meine eigenen Katzen gefunden.
Ich habe die Daumen gedrückt, dass die beiden zueinander passen und dass die Frau wusste, worauf sie sich da einlässt.
In den ersten paar Tagen war das Kätzchen schüchtern bei ihr und hat sich die meiste Zeit versteckt.
Du kannst dir meine Überraschung vorstellen, als ich ein süßes Video bekam, in dem unser scheues Kätzchen, jetzt Grisu genannt, sich in einen verschmusten Tiger verwandelt hatte!
Es ist erstaunlich, was zum Vorschein kommt, wenn du deiner Wahrnehmung vertraust.
Die anderen beiden Kätzchen (Maccia & Conchi) haben bei meiner Schwester und ihrer Freundin ein tolles Zuhause gefunden. Sie lieben es zu spielen, ihr neues Zuhause auf den Kopf zu stellen und zu kuscheln.

