Why socializing your dog is important and how to do it correctly
Suzy Godsey
In den ersten Lebensphasen muss ein Welpe mit vielen verschiedenen Situationen, Menschen, anderen Hunden und Tieren in Kontakt kommen. So lernt er, sich in der Welt zurechtzufinden. Oft glauben Hundebesitzer jedoch fälschlicherweise, sie müssten junge Hunde vor äußeren Einflüssen schützen.
Es ist wichtig, dass du deinen Hund durch neue Situationen begleitest, damit er lernt, diese Erfahrungen zu meistern, ohne in Reaktionen wie Angst, Verstecken oder Abwehrhaltung zu verfallen. Ein gut sozialisierter Hund ist ein glücklicher Hund!
Die Sozialisierung sollte schon im Welpenalter beginnen. Wenn du wartest, bis dein Hund älter ist, wird es viel herausfordernder. Beginne mit diesen Tipps und du bist auf dem besten Weg zu einem ausgeglichenen und glücklichen Hund.
Wie man einen jungen Hund sozialisiert
Die sozialen Gewohnheiten eines Hundes werden im Alter zwischen 5 Wochen und 4 Monaten geprägt. Deshalb macht ein seriöser Züchter einen so großen Unterschied. Tiere aus Massenzuchten können misstrauisch und unterernährt sein.
Die Idee hinter solchen Massenzuchten ist es, so oft und so billig wie möglich zu züchten. Sobald der Wurf bereit zur Abgabe ist, findet keine Sozialisierung statt und diese Welpen bekommen nicht den besten Start ins Leben.
Im Gegensatz dazu sind Welpen, die von einer gesunden Mutter aufgezogen wurden, die selbst gut sozialisiert war, gesünder und daran gewöhnt, der Führung ihrer Mutter zu folgen. Sobald du deinen Welpen also nach Hause bringst, wird er sich an dir orientieren.
Ein sehr wichtiger Aspekt dabei ist deine Energie und deine Bereitschaft, der Rudelführer zu sein. Dein Hund wird sich an dir orientieren. Anstatt ihn in einer neuen Umgebung selbst entscheiden zu lassen, was zu tun ist, führe dein Tier ruhig und klar. Wenn ihr spazieren geht und du möchtest, dass dein Tier freundlich zu anderen Hunden ist, erinnere es schon vorher daran.
Wenn dein kleiner Hund überfordert wirkt, nimm dich ein Stück zurück. Lass ihn sich anpassen und geh dann wieder einen Schritt voran. Tue all dies in aller Ruhe und vermittle deinem Welpen, dass du ihn vor den anderen Einflüssen beschützt.
Lobe dein Tier, wenn es angebracht ist, für sein ruhiges Verhalten. Und wenn es vor Angst weglaufen möchte, korrigiere dieses Verhalten sanft. Das Ziel ist, dass sich dein Hund entspannt. Welche Energie darfst du sein und wo musst du deinen Körper positionieren, damit er sich entspannen kann?
Sobald dein junger Hund lernt, dass du ihn unbeschadet durch jede Situation führst, wird er zu einem ausgeglichenen Hund heranwachsen. Je mehr Situationen du ihn also in jungen Jahren aussetzt, desto besser werden sich diese Fähigkeiten ganz natürlich bei deinem Hund entwickeln.
Ist es jemals zu spät, einen Hund zu sozialisieren?
Wenn du einen älteren Hund aus dem Tierheim hast und dieser Hund nicht sozialisiert wurde, musst du diesem Prozess Zeit und Geduld widmen. Einige dieser Hunde werden in neuen Situationen vielleicht nie völlig entspannt sein, aber sie können enorme Fortschritte machen.
Ich habe wunderbare Menschen kennengelernt, die einen ängstlichen Hund zu einem fantastischen Begleiter umerzogen haben, dem man vertrauen und den man überallhin mitnehmen kann. Sei dir einfach bewusst, dass es zusätzliche Arbeit erfordert.
Tipps für die Sozialisierung eines älteren Hundes
Diese Hunde müssen mit dem, wovor sie Angst haben, auf sehr bewusste Weise in Kontakt gebracht werden. Du musst bereit sein, deinem Hund viele Fragen zu stellen, damit du weißt, mit welcher Situation du am besten beginnst.
Wenn du ihn zum Beispiel mit anderen Hunden sozialisierst, ist es am besten, einen Spaziergang mit einem Freund und einem Hund zu vereinbaren, der sehr umgänglich, nicht zu aktiv und auf keinen Fall griesgrämig ist.
Trefft euch anfangs auf neutralem Boden (nicht im Garten deines Hundes, nicht im Garten des anderen Hundes, vielleicht in einem Park in der Nachbarschaft). Die Menschen sollten in der Mitte gehen, die Hunde an der Leine auf den Außenseiten.
Es ist wichtig, den Fokus nicht auf die Hunde zu richten. Unterhaltet euch stattdessen miteinander – haltet das Gespräch leicht und unbeschwert. Wenn du spürst, dass dein Hund Angst hat, vergrößere den Abstand, aber bleibt in Bewegung. Warte nicht, bis etwas passiert.
Wie schnell du Fortschritte machst, hängt von eurer individuellen Situation ab. Sobald sich dein Hund mit diesem einen Hund gut versteht, kannst du diese Aktivität mit einem anderen Tier ausprobieren.
Deine Energie überträgt sich auf deinen Hund
Für den Anfang empfehle ich dir, dich mit Menschen und Hunden zu treffen, die du kennst, damit du entspannt sein kannst – denn das ist das Allerwichtigste. Deine Energie überträgt sich auf deinen Hund. Wenn du nervös bist, nimmt dein Hund vielleicht an, dass du wegen der Situation besorgt bist, und versucht, dich zu verteidigen. Hunde sind schon seit langer Zeit unsere Beschützer; das ist eine Aufgabe, die sie gut kennen.
Als Anführer des Rudels solltest du immer wachsam sein. Sei dir bewusst, was dein Welpe braucht, um ruhig und selbstbewusst zu werden, wenn er auf andere Hunde, Männer mit Hüten, laute Kinder und andere Haustiere trifft.
Denke daran: Ein gut sozialisierter Hund zeigt weitaus seltener unerwünschte Verhaltensweisen. Deinen Hund – als Welpen – zu sozialisieren, ist eine Win-Win-Situation für dich und dein Tier.
Viele Hunde haben heute aufgrund ihrer Vergangenheit Probleme. Deshalb habe ich eine Aufnahme erstellt, die Tierbesitzer ihren Tieren bei geringer Lautstärke vorspielen können. Bitte lade sie hier kostenlos herunter

